| Die Römer kamen im 2. Jh. v. Chr. nach Galicien. Der Grund dafür waren wirtschaftliche Interessen, da es in dieser Region viele Minerale gab. Auch militärische Interessen wie die Kolonisierung und die Rekrutierung von Soldaten spielten eine Rolle. So kam im Jahr 62 v. Chr. Julius Cäsar selbst nach Brigantium (das heutige A Coruña). Er war auf der Suche nach der Route der Metalle, durch die der Handel mit Frankreich, England, Portugal usw. begann.
In dieser Epoche bestand die Bevölkerung aus ein paar Fischern, die noch sehr primitiv lebten. Dennoch nutzten die Kolonisatoren die günstige geographische Lage aus. So erlangte die Stadt innerhalb kurzer Zeit eine gewisse Bedeutung im Seehandel. Das beweist die Tatsache, dass im ersten oder zweiten Jahrhundert der Zeit der Christen ein Leuchtturm errichtet wurde.
Der Einfluss der Römer war sehr stark und er wirkte sich auf das Leben der Einwohner des Landes aus, auf die Sprache, Religion, Kultur usw. Die Römer waren sehr lange dort.
Von den Jahrhunderten, die der römischen Besetzung folgte, weiß man sehr wenig, es war eine Epoche der Dunkelheit, aus der es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt. Man nimmt an, dass die nördlichen Völker, die im 5. Jh. nach Spanien vordrangen, hier eindrangen, so dass der Ort die gleichen Zerstörungen erlitt wie viele andere Städte.
Der Einzug der Araber im 7. Jh. war nur kurz und vorübergehend, da sie beim galicischen Volk auf großen Widerstand trafen. Ein wichtiges Ereignis war die Landung der gefürchteten Normannen im 9. Jh. (846) am Leuchtturm Brigantium.
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